Munition

.38kal: Dieses Kaliber gibt es als Schnelllader mit 6 Schuss. .38kal Munition wird ausschließlich von der .38er Special verschossen. Diese Pistole (und somit auch die Munition) kommt nur ganz am Anfang des Spieles vor und wird nur selten verwendet. Du solltest auf jeden Fall die HS-Variante (oder wenn es nicht anders geht Vollmantelmunition) verwenden. Da die .38er Special viel zu schlecht ist, wirst Du sie auch nicht mehr einsetzen, wenn deine Gegner gut geschützt sind. Deshalb ist die PB-Variante völlig irrelevant.

.357kal: Dieses Kaliber kommt auch fast nur in der Anfangsphase von Jagged Alliance 2 vor. Es gibt dieses Kaliber als Schnelllader mit sechs Schuss (Barracuda) und als Pistolenmagazin mit neun Schuss (Desert Eagle). Die beiden .357kal Waffen sind eher schlecht und kommen nur in der Anfangsphase vor. Deshalb wirst Du dieses Kaliber auch insgesamt eher selten verwenden. Theoretisch lassen sich auch Kevlarrüstungen gut mit dem .357er Kaliber bekämpfen, aber die beiden Pistolen sind einfach zu schlecht (11 Actionpunkte für einen Einzelschuss sind definitiv zuviel für eine Pistole), als das es sich lohnen würde.

.45kal: Dieses Kaliber kommt im sieben-schüssigen Pistolenmagazin (.45er Colt) und im SMG-Magazin mit 30 Schuss (MAC-10, Thompson M1A1) vor. .45kal Munition ist nicht gerade berauschend stark und wird vor allem in der Anfangsphase verwendet. Deshalb solltest Du auch hier die HS- oder Vollmantel-Variante benutzen. Falls Du Waffen dieses Kalibers auch später noch benutzen willst, solltest Du unbedingt auf die PB-Variante umsteigen und immer genügend Ersatzmagazine mit dir führen.

4.7mm: Diese äußerst seltene Munition wird nur vom H&K G11 verwendet. Das Magazin ist verdammt groß, denn es fasst ganze 50 Schuss. 4.7mm Munition hat viele Vorzüge: Sie ist im Vergleich mit anderen Kalibern recht leicht und kann sich gegen die meisten Arten von Körperschutz sehr gut durchsetzen. Aber aufgrund der extremen Seltenheit (sowohl des Gewehrs als auch der Munition) hat 4.7mm Munition praktisch keine große Bedeutung.

5.45mm: Diese Munition ist nur im 30-schüssiges Magazin vorhanden (AK-74, AKSU-74, RPK-74). 5.45mm Munition hat ähnliche Eigenschaften wie 5.56mm Munition, taucht aber nicht ganz so oft auf, da sie nur von drei Waffen verwendet wird. Du solltest also wenn möglich immer einen ordentlichen Vorrat (zwei bis vier Ersatzmagazine pro Söldner) einpacken. In einem Spiel ohne "zusätzliche Waffen" kommt 5.45mm Munition überhaupt nicht vor. Es gibt nur die HS- und die PB-Variante.

5.56mm: Die Standardmunition schlechthin. 5.56mm Munition gibt es ebenfalls nur im 30-schüssigen Magazin (C7/M16A2, Colt Commando, FA-MAS, FN-Minimi, H&K G41, H&K MP53, Ruger Mini-14, Steyr AUG). Du findest diese Munition nach der Eroberung von Cambria fast überall und jederzeit und wirst fast immer eine 5.56mm Waffe dabei haben. Die HS-Variante ist sehr effektiv gegen ungeschützte Gegner. Die PB-Variante kann sich gegen fast alle Arten von Körperschutz gut durchsetzen, nur die starken Elite-Gegner vor und in Meduna können den meisten 5.56mm Waffen gut widerstehen.

5.7mm: Noch ein Kaliber, das nur von einer Waffe verwendet wird (FN-P90). Das Magazin fasst unglaubliche 50 Schuss! 5.7mm Munition ist unsagbar selten und deshalb im Spiel nahezu irrelevant. Die HS-Variante ist gegen ungeschützte Ziele unglaublich effizient und eine gute Wahl, wenn Du auf Splatter-Animationen aus bist.

7.62mm NATO: Dieses Kaliber wird von den stärksten (und wahrscheinlich auch besten) Waffen in Jagged Alliance 2 verwendet. Es gibt das 20-schüssige Magazin (FN-FAL, H&K 21, H&K G3A3, M-14) und das Munitionspaket mit fünf Schuss (Automag III, M24). 7.62mm NATO Munition ist sehr stark, aber auch äußerst schwer. Du solltest versuchen, so früh wie möglich eine Waffe für dieses Kaliber finden. Die PB-Variante kann jede Art von Rüstung recht schnell knacken, während die HS-Variante alles ungeschützte gnadenlos vernichtet. Vor der Eroberung von Alma wird 7.62mm NATO Munition eher Mangelware sein. Deshalb solltest Du alle Magazine, die Du bis dahin findest auch unbedingt behalten, damit Du, wenn Du dann eine 7.62mm NATO Waffe findest, gleich loslegen kannst.

7.62mm WP: Ein nicht ganz so häufiges Kaliber. Es gibt das 30-schüssige Magazin (AKM, Typ-85) und das etwas kleinere Magazin mit zehn Schuss (Dragunov, SKS). Dieses Kaliber ist ebenfalls nicht gerade leicht. Später im Spiel kommt dieses Kaliber fast nicht mehr vor. Deshalb solltest Du auf jeden Fall genug Ersatzmagazine mitführen, wenn Du auch später Waffen dieses Kalibers verwenden willst. Die panzerbrechende Variante kann sich gegen die meisten Rüstungen recht gut durchsetzen.

9mm: Dieses Kaliber wird ausschließlich von Pistolen und MPs verwendet, also vor allem in der Anfangsphase. Es gibt das Pistolenmagazin mit 15 Schuss (Beretta 92F, Beretta 93R, Glock 17, Glock 18) und das doppelt so große SMG-Magazin für die H&K MP5K. Alle 9mm Waffen sind eher schwach, dafür aber auch schnell. Eine der 9mm Pistolen (vorzugsweise die Glock 18 oder die Beretta 93R) sollten alle deine Söldner mit langsamen Primärwaffen als Sekundärwaffe mitführen. 9mm Munition findest Du in der Anfangsphase zwar ständig, später aber kaum noch.

Betäubungspfeile: Wirst Du nur sehr, sehr selten finden. Noch seltener wirst Du sie einsetzen. Betäubungspfeile verletzen dein Ziel nicht wirklich, sondern ziehen ihm nur Energie ab. Sie werden von der Pfeilpistole abgeschossen. Insgesamt sind Betäubungspfeile wohl die nutzloseste Munition in Jagged Alliance 2.

CAWS: Dieses Kaliber gibt es als zehn-schüssiges Magazin in den Varianten CAWS (quasi PB) und grober Schrot (also HS). Die CAWS Munition ist speziell für das Close Assault Weapon System (kurz: CAWS) angefertigt. Mit der PB-Variante spielt Körperschutz fast keine Rolle mehr! Außerdem hört sich der Feuerstoß ziemlich cool an, wenn Du die PB-Variante benutzt. Grober Schrot ist gegen ungeschützte Gegner (zum Beispiel Bloodcats, Bugs...) unsagbar effektiv. Leider ist CAWS Munition sehr selten in Arulco.

12kal: Wird von der Remington M870 und der SPAS 15 verschossen. Diese beiden Waffen werden später im Spiel aufgrund ihrer geringen Reichweite nutzlos, sind in der Anfangsphase aber recht gut zu gebrauchen. Es gibt zwei Varianten: Polycore und grober Schrot. Polycore ist nichts anderes als PB-Munition bei anderen Kalibern und zum Knacken leichter Rüstungen gut geeignet. Grober Schrot ist sehr effektiv gegen ungeschützte Ziele, wie sonst HS-Munition. In der Anfangsphase ist grober Schrot mit Abstand das Beste, wenn Du es mit ungeschützten Zielen zu tun hast. Eine Besonderheit beim groben Schrot ist die Streuung: Die Schrotladung verteilt sich nach dem Abfeuern kreisförmig oder, wenn Du einen Duckbill, horizontal verwendest. So kannst Du mit Leichtigkeit zwei Gegner auf einmal verwunden. Außerdem kostet ein Treffer mit einer groben Schrotladung das Opfer immer sehr viel Energie.

Miniraketen: Diese gefährliche Munition für das Raketengewehr und das Auto-Raketengewehr ist in Magazinen zu fünf Schuss vorhanden. Es gibt panzerbrechende (PB), hochexplosive (HE; entspricht HS-Munition) und hochexplosiv-panzerbrechende (HE-PB) Miniraketen. Letztere sind die Besten, denn mit ihnen lassen sich sogar Panzer beschädigen! Oftmals ist eine einzige Minirakete schon tödlich, vor allem, wenn Du auf den Kopf schießt. Miniraketen lassen sich so gut wie kaum stoppen. Nur eine mit Glibber Royal oder Compound-18 behandelte Spectraweste mit eingeschobenen Keramikplatten (Mehr Schutz geht absolut nicht!) bietet für einige Zeit vernünftigen Schutz gegen Miniraketen. Miniraketen kommen erst sehr spät im Spiel vor.

 


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